
Die systemische Anliegenaufstellung ist eine Methode, um tieferliegende Strukturen und Dynamiken in persönlichen, beruflichen oder familiären Kontexten sichtbar zu machen. Sie bietet die Möglichkeit, Verstrickungen, Blockaden oder unbewusste Muster aufzudecken und neue Perspektiven zu gewinnen.
Bei der systemischen Anliegenaufstellung wird ein Anliegen – sei es eine Fragestellung, ein Konflikt oder ein Thema – mithilfe von Stellvertretern im Raum dargestellt. Diese Stellvertreter können reale Personen sein oder durch Symbole, wie Figuren oder Karten, repräsentiert werden. Durch das Aufstellen des Systems werden Dynamiken sichtbar, die oft unbewusst wirken und das Anliegen beeinflussen.
Persönliche Entwicklung: Klärung von Blockaden, Selbstwertthemen, Entscheidungsfindungen.
Beziehungen und Familie: Konflikte, familiäre Muster, Trennungen, Wiederherstellung von Balance.
Berufliche Anliegen: Teamkonflikte, berufliche Orientierung, Entscheidungsfindungen.
Gesundheitliche Themen: Unterstützung bei psychosomatischen Beschwerden, Umgang mit Stress oder Krankheit.
In einem geschützten Rahmen wird das Anliegen in einem Gespräch präzisiert. Anschließend werden Stellvertreter für die relevanten Elemente des Anliegens im Raum positioniert. Die Wahrnehmungen der Stellvertreter und die entstehende Dynamik geben Aufschluss über unbewusste Zusammenhänge. Mithilfe von Interventionen und systemischen Impulsen können neue Lösungswege eröffnet und festgefahrene Strukturen gelöst werden.
Die Traumasensible Anliegen - Aufstellung ist eine tiefgehende Methode, um verborgene Dynamiken und unbewusste Muster sichtbar zu machen, die unser Leben beeinflussen. Sie basiert auf der systemischen Aufstellungsarbeit und integriert spezifische traumasensible Ansätze, um einen geschützten und sicheren Raum für Veränderung und Heilung zu schaffen.
Durch diese Methode können persönliche, berufliche oder zwischenmenschliche Themen erforscht werden. Im Gegensatz zu klassischen systemischen Aufstellungen liegt der Fokus hier besonders auf der behutsamen und achtsamen Arbeit mit Trauma, sodass alte Wunden nicht erneut retraumatisiert, sondern in einem stabilisierenden Rahmen integriert werden können.
Klärung des Anliegens: Zu Beginn wird in einem Vorgespräch das zentrale Anliegen erarbeitet. Dies kann ein wiederkehrendes Problem, eine belastende Emotion oder eine herausfordernde Lebenssituation sein.
Sicherer Rahmen: Die traumasensible Arbeit sorgt für eine achtsame und behutsame Herangehensweise. Methoden der Selbstregulation und Stabilisierung werden bei Bedarf eingesetzt.
Aufstellung des Anliegens: Mithilfe von Stellvertreter*innen oder Bodenankern werden die relevanten Aspekte des Anliegens im Raum positioniert. Dadurch werden tiefere Zusammenhänge sichtbar und spürbar.
Prozessorientierte Begleitung: Durch gezielte Interventionen, Fragen und Resonanzarbeit wird der Prozess sanft begleitet, um neue Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Integration und Abschluss: Nach der Aufstellung werden die gewonnenen Erkenntnisse reflektiert und in den Alltag integriert. Ressourcen stärkende Techniken helfen dabei, die neuen Einsichten nachhaltig zu verankern.
Diese Form der Aufstellungsarbeit ist besonders geeignet für Menschen, die
Ein traumasensibler Ansatz bedeutet, mit großer Achtsamkeit und Respekt vor den individuellen Grenzen zu arbeiten. Es geht darum, nicht zu überfordern, sondern einen Raum zu schaffen, in dem sich Veränderung in einem eigenen Tempo entfalten kann. Die Integration stabilisierender Techniken sorgt für Sicherheit und ermöglicht eine tiefgehende, aber sanfte Transformation.
Die traumasensible systemische Anliegen-Aufstellung ist ein wertvolles Werkzeug zur Selbsterkenntnis und Heilung. Sie hilft, unbewusste Muster zu erkennen, innere Blockaden zu lösen und neue Wege für mehr Klarheit, Stabilität und Lebensfreude zu entdecken.
Das systemische Arbeiten betrachtet den Menschen nicht isoliert, sondern als Teil eines größeren Ganzen – sei es die Familie, ein Team oder andere soziale Systeme. Oft sind es die Wechselwirkungen in diesen Systemen, die unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unsere Entscheidungen beeinflussen. Eine Anliegenaufstellung hilft, diese Verbindungen zu verstehen und ins Gleichgewicht zu bringen.
Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden
Ort: Wahlweise offline - Mühlenstraße 49 / 18273 Güstrow, online
Kosten: Einzelaufstellung 120-160 € / Gruppenaufstellung 90 € (eigenes Anliegen) / 30 € Stellvertreter
Einzeln oder in Gruppen: Aufstellungen können in Einzelsitzungen oder Gruppensettings stattfinden.
Die systemische Anliegen-Aufstellung eröffnet Raum für Klarheit, Veränderung und Heilung. Wenn Dich das anspricht, zögere nicht, Kontakt aufzunehmen und ein kostenfreies Impulsgespräch zu vereinbaren.


Meine Begleitung hat nicht die Absicht eine Therapie zu ersetzen und will das auch nicht. Sie kann aber ein sehr wichtiger Teil deines Prozesses sein, ein heilsamer Raum, in dem du dich tiefer spüren, verstehen und begleiten lassen darfst. Eine wertvolle Ergänzung zu therapeutischen Wegen – mit Achtung vor deinem Tempo und dem, was du mitbringst.